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LONDON – Royaler Glanz einer Weltmetropole

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Ein Königreich für Kreuzfahrer

LONDON – Royaler Glanz einer Weltmetropole!

 

Hier möchten wir Euch den unkomplizierten Besuch dieser faszinierenden Stadt, speziell wenn man per Kreuzfahrtschiff anreist, näherbringen. Für Euch haben wir die interessantesten und wichtigsten Informationen aus vielen Blogs, Reiseführern und natürlich aus unseren eigenen Erfahrungen kurz und prägnant zusammengefasst, so dass Ihr Euren Landaufenthalt möglichst effektiv und selbständig gestalten könnt.

 

London – Hauptstadt von Großbritannien – begeistert mit seinen Wahrzeichen – 18 Millionen Touristen gleichermaßen wie seine 8 Millionen Einwohner aus 160 Nationen. Wer kennt sie nicht: den Big Ben, die Westminster Bridge, den Buckingham Palace oder die Downingstreet 10. Die Bevölkerungsreichste Stadt der (noch) Europäischen Union ist einer die wichtigsten Finanzhandelsplätze weltweit, lockt aber auch mit kulinarischen Erlebnissen für die man aber schon etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Wir stellen Euch hier die wichtigsten kulturellen, aber auch traditionelle und geschichtliche Highlights vor, die man innerhalb eines Tages besuchen kann.

Das Riesenrad London Eye

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Aussichts-Tipp: Statt direkt zum London Eye zu gehen, empfehle ich den Weg von der Waterloo Station über die nahegelegene Hungerford Bridge. Auf der gegenüberliegenden Seite hat man einen fantastischen Ausblick auf das London Eye und die Westminster Bridge.

Bevor man aber von Bord geht, nicht vergessen, dass in England mit Britischen Pfund bezahlt wird: also entweder man tauscht Geld zuvor in Deutschland und versucht es an der Rezeption seines Schiffes. Normal reichen 100 € in Pfund als Bargeld für drei bis vier Personen, den Rest kann man überall bequem per Kredit- oder EC-Karte bezahlen.

Nachdem man an Bord seines Kreuzfahrtschiffes den üblichen Identitätsabgleich durch die britischen Behörden hinter sich gebracht hat, kann man per kostenlosem Shuttle-Bus direkt in die Innenstadt von Southampton fahren. Hier steigt man SeaCity Museum aus und ist dann in weniger als fünf Gehminuten am Bahnhof. Per Zug ist man dann in etwa 75 Minuten direkt im Herzen Londons und steigt an der Waterloo Station aus.

Ab hier empfehle ich für den London-Einsteiger folgende, absolut sehenswerte Tour: man beginnt die Tour, indem man von der Waterloo Station in westlicher Richtung zum Riesenrad London Eye, das zum Millennium eröffnet wurde, geht – der Ausblick aus einer der 32 Glaskanzeln raubt einem förmlich den Atem. Wer damit fahren will sollte aber auf jeden Fall die Tickets vorher schon im Internet gebucht haben, um den Fast Track benutzen zu können – sonst sind Wartezeiten von zwei Stunden und mehr keine Seltenheit.

Die Westminster Abbey

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Insider-Tipp: Möchte man den Touristenschlangen und den teuren Eintrittspreis der Westminster Abbey umgehen, so gelangt man ab 17 Uhr am Westeingang kostenlos in die Kirche, denn dann beginnt der „Evensong“ des anglikanischen Abendgottesdienstes.

Vom London Eye ist es dann nicht mehr weit bis zur Westminster Bridge, von der man direkt zum Big Ben mit seiner 13,5 t schweren Glocke und den Houses of Parliament gelangt. Direkt hinter dem Gebäudekomplex befindet sich die imposante Westminster Abbey, die Krönungskirche der britischen Monarchie, fungiert aber auch als Hochzeitskirche von Traumhochzeiten wie von Kate und William – hier sind zudem viele bekannte Persönlichkeiten, wie Maria Stuart, aber auch Isaac Newton und Charles Darwin beigesetzt.

Von hier aus sind nur noch wenige Schritte zum schönen St. James´s Park. Am Ende des Parks (Richtung Buckingham Palace) befindet sich, für den kleinen Hunger zwischendurch, ein, wie für London üblich, teurer, aber leckerer Hot-Dog-Stand. Nach dieser kurzen Zwischenmahlzeit ist man auch schon direkt am Sitz des britischen Königshauses, dem Buckingham Palace. Will man hier die königliche Zeremonie der Wachablösung verfolgen, so sollte man spätestens 11:30 Uhr vor Ort sein. Die Zeremonie selbst dauert ca. 45 Minuten und findet von April bis Juli täglich statt (im Herbst und Winter nur jeden zweiten Tag), kann bei schlechtem Wetter aber auch jederzeit abgesagt werden. Nach diesem royalen Procedere geht man weiter durch den St. James´s Park in Richtung des Piccadilly Circus. Allen die Leuchtreklame und der Trubel rund um diesen Platz sind schon sehenswert. Wer jetzt richtig Hunger bekommen hat, sollte sich eine Auszeit in einem typisch britischen Fish´n Chips Restaurant nehmen.

Das Londoner Fish´n Chips Restaurant „Rock & Sole Plaice“ von 1871

London Fish & Chips Restaurant

Nationalgericht-Tipp: Wer den typischen Flair eines Fish´n Chips Restaurants erleben möchte, sollte unbedingt Londoner Fish´n Chips Restaurant „Rock & Sole Plaice“ von 1871 im Londoner Bezirk Covent Garden aufsuchen. Die Einrichtung des Restaurants ist zwar sehr nüchtern (speziell im Keller, den man durch die Küche erreicht), aber auch eine genussvolle Erfahrung mit sensationellem Fisch!

Dazu fährt man mit der U-Bahn, in London übrigens „The Tube“ genannt, vom Piccadilly Circus in den Bezirk Covent Garden. Im Restaurant „Rock & Sole Plaice“ erwarten einen unvergessliche Fish- und Chiptons-Gerichte. Zwar ist das Ambiente sehr karg und die Preise wie immer hoch, doch der Fisch entschädigt auf jeden Fall für alles!

 

Hat man jetzt noch genügend Zeit, so fährt man mit der Tube zum Tower of London und der Tower Bridge, geht über die London Bridge und fährt von hier aus zurück zur Waterloo Station und per Zug zurück nach Southampton.   

 

Bei schlechtem Wetter, das nicht wirklich ungewöhnlich ist für London, lohnt sich eine Tour mit den Hop-On/Hop-Off-Bussen, die sich direkt an der Waterloo Station befinden. Die Touren sind wie überall auf der Welt super organisiert und führen an sämtlichen Sehenswürdigkeiten vorbei.

 

Sucht man eine Stadtführung der besonderen Art, so sollte man um 11 oder 13 Uhr zum Wellington-Denkmal am Hyde-Park gehen: dort erhält man Entertainment vom Feinsten durch Schauspieler und Musiker mit ihrer „Free Europe Tour“, die auf Basis von Trinkgeldern zu den Sehenswürdigkeiten führen und dabei die eine oder andere Anekdote zu erzählen wissen.

Der St. James´s Park & Buckingham Palace

IMG_5703 Blick vom St. James´s Park in Richtung Buckingham Palace

Traditions-Tipp: Wer außer Fish´n Chips wirklich traditionell essen möchte, dem sei das „M. Manze“ in der Tower Bridge Road ans Herz gelegt: hier gibt es das absolute Nationalgericht der Engländer, nämlich „Pie & Mash“, eine Art Fleischpastete, zu der man Kartoffelbrei und Petersiliensoße reicht. In dem ältesten und zum Kult gewordenen Pie & Mash Restaurant Londons, trifft sich auch allerlei Prominenz: von David Beckham bis Elton John ist alles möglich.

Locals-Tipp: Möchte man trotzdem gut und preiswert essen, aber nicht auf Schnellrestaurants ausweichen, so empfehle ich das Essen in einem Krankenhaus! Das ist natürlich kein typischen Krankenhausessen, sondern ein wirklich frisches und gesundes Essen mit einem unglaublich schönen Ausblick auf die Houses of Parliament und den Big Ben. Das stilvolle Selbstbedienungsrestaurant heißt „Riverside“, befindet sich im St. Thomas Hospital an der Westminster Bridge und steht für alle Besucher zum Lunch offen.
Oder wie wär´s mit einem typischen „Afternoon Tea“? Diesen bekommt man in vielen Londoner Hotels zu horrenden Preisen, aber auch erträglicher in vielen Cafés. Aber Vorsicht: der Afternoon Tea ist eine komplette Mahlzeit, bestehend aus Tee, Kuchen (Apple-Pie), Gurkensandwiches und Scones mit Marmelade und einer Butter-Sahne-Creme! Natürlich sollte man auch einen typisch englischen Pub besuchen mit dem schmackhaften Ale und Speisen wie Bangers & Mash (Würstchen mit Kartoffelbrei) oder auch Bubble & Squeak (Kartoffelbrei mit gehobeltem Grünkohl).

 

Wenn Ihr weitere Tipps und Anregungen für London habt, so schreibt uns einfach an. Wir freuen uns, unsere Dokumente immer weiter auszubauen und auf einem aktuellen Stand zu halten.

 

Viel Spaß beim Entdecken und natürlich eine tolle Zeit in London wünschen Euch

 

André & Andreas

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